Wer ist Rovdjur?

Schwedens Beutegreifer brauchen Ihre Hilfe!

Als Mitglied des schwedischen Beutegreiferverbandes tragen Unterstützer dazu bei, dass die Stimme der Beutegreifer stärker wird.

Der Verein ist politisch unabhängig und arbeitet gemeinnützig. Allerdings sind Mitgliedsbeiträge und Spenden notwendig, damit sie sowohl praktisch arbeiten können, etwa beim Schutz  von Beutegreifern, als auch Informationen und Wissen an die Öffentlichkeit, Medien und Entscheidungsträger weitergeben zu können in verschiedenen Kanälen.

Einige Beispiele:

Sie nehmen an Messen und Treffen teil, bei denen sie über die Beutegreifer und ihren Verein informieren.
In neu gebildeten Wolfsbezirken sind zusätzliche Informationen erforderlich, damit sich die Bewohner angesichts einer unbekannten Situation nicht unsicher fühlen.
Sie informieren an Schulen und organisieren Ausflüge für die Schüler, bei denen diese lernen, Spuren und Kot der Beutegreifer zu erkennen.
Die Einzäunung mit Schutzzäunen ist eine wichtige Aufgabe, bei der die Vereinsmitglieder bei der Errichtung von Zäunen für Schafbesitzer helfen. Ein Schutzzaun ist ein wirksamer Schutz, sofern er ordnungsgemäß installiert ist und über eine ausreichende Stromstärke verfügt.

Ohne Hilfe von Spenden und Unterstützen könnten sie das alles nicht schaffen, daher ist Ihr Beitrag von unschätzbarem Wert!

 

Warum ist die Arbeit des Vereins so wichtig?

Die Beutegreifer spielen in der Natur eine wichtige Rolle.

Sie haben eine große Bedeutung für die biologische Vielfalt und die Ökosysteme, zu denen sie gehören – viel größer als bisher von Wissenschaftlern angenommen.

Ökosysteme werden von unten nach oben gebildet, von Pflanzen über Pflanzenfresser bis hin zu den großen Prädatoren an der Spitze der Nahrungskette, abhängig von der Produktivität des Ökosystems. Aber sie sind auch in die andere Richtung geformt, von den Beutegreifern bis hin zu den Pflanzen, wo die Prädatoren die Beute durch Jagd regulieren.

Der „Top-Down-Prozess“ ist nachweislich stärker und häufiger als bisher bekannt und scheint auch in nördlichen Breiten eine besonders große Rolle zu spielen.

Die Beutegreifer kontrollieren die Populationen von Pflanzenfressern. Dies wirkt sich positiv auf die Beutepopulationen aus, indem selektiv die jüngsten/schwächsten Tiere bejagt werden. Dies beeinflusst das Verhalten von Beutetieren, so dass diese offenes Gelände und Straßen stärker meiden, was zu weniger Schäden an Nutzpflanzen und zu weniger Wildunfällen führt. Sie kontrollieren die Populationen kleinerer Beutegreifer und fördern dadurch die Artenvielfalt. Sie beeinflussen die Struktur von Pflanzengemeinschaften.

 

Es hat sich auch gezeigt, dass die großen Beutegreiferarten nicht austauschbar sind und dass die Dichte der Prädatoren eine Rolle spielt. Einige von ihnen haben auch eine wichtige Funktion als Aasfresser.

www.rovdjur.se