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Wildpferde und Wölfe

Ganz zu Beginn der Gründung von Perlenfänger lag zunächst der Schwerpunkt auf Wildpferden, Wölfen und ihren Verwandten. Warum?

„Erleben Sie Wildpferde und Wölfe in Portugal – zwei faszinierende Schlüsseltierarten Europas bei geführten Naturreisen mit Perlenfänger.“

 

Lernen Sie die Vorfahren von Lassie und Black Beauty kennen – Wölfe und Wildpferde!

„Erleben Sie Wildpferde und Wölfe in Portugal auf unseren geführten Naturreisen mit Perlenfänger. In einer der ursprünglichsten Landschaften Europas beobachten wir diese faszinierenden Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum und tauchen ein in die Zusammenhänge eines intakten Ökosystems.“

Warum sind für mich Wildpferde und Wölfe zwei ganz besondere Tierarten?

Durch Wölfe und Wildpferde haben wir Menschen den Hund und das Hauspferd als die längsten und treuesten Gefährten. Sie haben unsere kulturelle Entwicklung wie keine anderen Tierarten so stark und nachhaltig beeinflusst.

Denn durch sie konnten wir in unserer Entwicklungsgeschichte erfolgreicher jagen, effizienter transportieren und weiter reisen. Auch das Hüten und Schützen von landwirtschaftlichen Tieren wurde leichter.

„Wölfe und Wildpferde zählen zu den wichtigsten Schlüsseltierarten unserer Erde. Durch sie wurde nicht nur die Domestikation von Hund und Pferd möglich, sie prägen bis heute ganze Ökosysteme. Ihre Rolle für Biodiversität, Gleichgewicht und gesunde Lebensräume ist zentral – ein Wissen, das wir auf unseren Naturreisen und Wildtier-Touren in Europa erlebbar machen.“

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Auch heute noch sind Pferde, Esel und Hunde enge Begleiter des Menschen und in manchen Bereichen unverzichtbar: als Lawinen-, Spür-, oder Blindenhund zum Beispiel, als Lastentier, Therapie- oder Holzrückepferde; oder einfach nur, weil wir sie lieben…

Doch die Vorfahren sind nach wie vor in vielen Teilen der Welt bedroht. Sie werden verfolgt und getötet. Dabei haben sie unseren Respekt verdient, sind faszinierend, einzigartig, hoch sozial und familienorientiert, genau wie wir Menschen.

„Auf unseren geführten Wildpferde-Touren in Portugal haben Sie die seltene Möglichkeit, Wildpferde n freier Wildbahn zu beobachten und die Präsenz der Wölfe anhand ihrer Spuren zu erleben. Diese besondere Form der Wildlife-Beobachtung verbindet intensive Naturerfahrung mit fundiertem Wissen über Artenschutz, Verhalten und ökologische Zusammenhänge.“

Schlüsseltierarten und die Bedeutung für gesunde Ökosysteme

In der Natur hat jeder seinen Platz, es gibt kein Gut oder Böse, alles greift ineinander. Die Bewertungen nehmen nur wir Menschen vor. Ohne die Beutegreifer käme das Gleichgewicht der Beutetiere aus dem Lot und umgekehrt. Auch die Pflanzen sind von beiden abhängig. Sehr schön zu erleben, auf unseren Touren ins wilde Portugal, wo Wildpferde und Wölfe seit Jahrtausenden in Symbiose leben.

Wildpferde und auch die Wölfe sind in vielen Teilen der Erde bedroht, dazu zählen auch die Wildhunde und die Wildesel. Ihren Lebensraum zu schützen, trägt auch dazu ihre Art zu schützen. Ein größeres Verständnis zu wecken und zu verstehen, warum sie so wichtige Schlüsseltierarten für unsere Ökosysteme sind, auch das ist Teil vieler Touren!

Man sagt, wo Wölfe leben ist der Wald gesund. Wie sehr dies zutrifft, zeigt eine beeindruckende Dokumentation über den Yellowstone Nationalpark. Denn der Wolf ist eine sogenannte Schlüsseltierart. Wenn sie fehlt, fehlt einem Ökosystem im wahrsten Sinne der Schlüssel dazu ein gesundes Ökosystem zu sein!

„Wölfe sind eine sogenannte Schlüsseltierart im Ökosystem. Ihre Anwesenheit reguliert Wildbestände und trägt maßgeblich zur Stabilität und Biodiversität bei. Ähnlich wirken Wildpferde und Wildesel: Sie halten Landschaften offen und schaffen Lebensräume für zahlreiche andere Arten. Dieses komplexe Zusammenspiel ist ein zentrales Thema unserer nachhaltigen Naturreisen. Wir stehen erst am Anfang diese komplexen Zusammenhänge wirklich zu verstehen. Daher wird es höchste Zeit bei dem derzeitigen Artensterben rechtzeitig gegen zu steuern und der Natur und ihren Wildtieren ihren Raum zurück zu geben.

„Der Schutz von Lebensräumen ist entscheidend für den Erhalt von Wölfen, Wildpferden und anderen Wildtieren. Unsere Reisen verfolgen daher einen klaren Fokus auf nachhaltigen Naturtourismus und Artenschutz. Denn nur was wir verstehen und erleben, sind wir bereit zu schützen.“

Es gibt noch viel Spannendes, was wir von ihnen und über sie lernen können.

Kommen Sie mit in eine fantastische Welt der tiefen Wälder und weiten Steppen!
Sie werden danach nicht nur Hunde, Hauspferde oder Hausesel mit anderen Augen sehen…

Was bedeutet es, wenn Wölfe ungewöhnliches Verhalten zeigen?

Sind Wölfe gefährlich für den Menschen?

Diese Frage wird häufig gestellt. Tatsächlich zeigen viele Beispiele, dass Wölfe ein differenziertes Verhalten gegenüber Menschen haben. Auch ungewöhnliches Verhalten bedeutet nicht automatisch Gefahr. Auf unseren Touren vermitteln wir fundiertes Wissen über das Verhalten von Wölfen in Europa und helfen, Mythen von Fakten zu unterscheiden.

Begleiten Sie uns auf eine außergewöhnliche Wildnisreise in Europa und entdecken Sie die Welt der Wölfe und Wildpferde mit neuen Augen. Unsere Perlenfänger Naturreisen verbinden intensive Naturerlebnisse mit Wissen, Respekt und echter Begegnung.

Gedanken dazu, die mir wichtig sind:

Durch den Wolf GW2672 im Schwarzwald wurde eine unvergleichliche Diskussion ausgelöst… Über Jahre gab es teils auch sehr nahe Begegnungen mit ihm. Dabei verhielt und verhält er sich bisher nie aggressiv, weder den Hunden noch den Menschen gegenüber. Auch hat er keine Weidetiere gerissen. Dennoch befinden wir uns in einem aktuellen Hin und Her, ob dieses Verhalten dazu führen sollte, ihn zu erschiessen. Stand jetzt lebt er noch und ich hoffe sehr, dass dies auch so bleibt.

Was ich allgemein dazu sagen möchte:

Es gibt immer mal wieder die Wölfe, die zwar Menschen nahe kommen und dennoch nie gefährlich wurden. Das zu erkennen sollte unser Ziel sein, um sie nicht ungerechtfertigt zu töten.

Ein Beispiel ist der Wolf Romeo aus Alaska, der jahrelang kam um zwischen den Menschen mit deren Hunden zu spielen. (Anbei ein youtu.be Video von dem Mann, der ihn über Jahre dort erlebt hat):

Der in Alaska lebende Schriftsteller und Fotograf Nick Jans zeichnet die fesselnde Geschichte von Romeo, dem schwarzen Wolf von Juneau, anhand einer kommentierten Diashow, kurzer Videoclips und Lesungen aus seinem Bestseller „Ein Wolf namens Romeo“ nach.

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Ein weiteres Beispiel ist die Wölfin Timish, die jahrelang bei Brasov (Rumänien) ihre Wurfhöhle hatte und nachts in die Stadt kam um Ratten zu jagen oder Essensreste für die Welpen gesucht hat.

Ich war selbst vor Ort an der mittlerweile verlassenen Wurfhöhle, zusammen mit Peter, meinem Kooperationspartner für unsere Rumänientouren, der über 11 Jahre dort im Large Carnivore Projekt unter anderem auch diese Wölfin beobachtet hat. Es gibt Filmaufnahmen, wie sie völlig entspannt auf dem Fußweg an Menschen vorbei läuft, die an der Bushaltestelle stehen und warten.

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Daher sollten wir sehr vorsichtig sein mit Stereotypen wann welches Verhalten rechtfertig ein Tier zu töten! Genauso wie bei uns gibt es auch bei Wölfen individuelle Persönlichkeiten und Charaktere mit außergewöhnlichem Verhalten.

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