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      Artenschutz und Souvenirs. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Reisende keine Souvenirs mitnehmen, die aus Tieren oder Pflanzen hergstellt wurden, die dem Artenschutz unterliegen. Um sich dazu umfassender zu informieren und die Menschen zu sensibilisieren, gibt es endlich eine Website des Zolls und des Bundesamtes für Naturschutz, worin sich Reisende informieren können, worauf sie in den jeweiligen Reiseländern achten müssen. Denn beispielsweise in Spanien werden sogenannte „Rainsticks“ verkauft, die aus geschützen Kakteenhölzern hergestellt werden, oder in Kroatien werden Produkte verkauft, die aus illegalen Schildkrötenpanzern hergestellt werden. Zum einen ist der Verkauf illegal, aber auch das Einführen ins Heimatland. Es werden berechtigt empfindliche Geldstrafen fällig und dabei sollte es selbstverständlich sein, dass Reisende den Artenschutz achten!

      Konsequenzen für die Natur

      Der illegale Handel mit exotischen Tier- und Pflanzenarten ist ein einträgliches Geschäft, allerdings mit dramatischen Folgen: Die unkontrollierte Entnahme von geschützten Tieren und Pflanzen aus der Natur bedroht viele Arten oder deren Population in ihrer Existenz und nicht wenige stehen kurz vor der Ausrottung. Die Reduzierung oder das Verschwinden von Arten führt zur Störung des natürlichen Gleichgewichts der empfindlichen Ökosysteme. Das hat oft auch ernste Folgen für die dort lebenden Menschen.

      Sie können sich hier vorab informieren: www.artenschutz-online.de