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      Im Mai 2015, war ich wie fast jedes Jahr, in Portugal, um in den Bergen die Wildpferde zu beobachten und natürlich auch, um meine Freunde Pedro und Anabela dort zu besuchen. Doch was ich dieses Mal in den Bergen erleben durfte, bereitet mir immer noch eine Gänsehaut und ich bin sehr dankbar, dass ich ein Teil davon sein durfte…

      Lobito – das Wildpferdefohlen aus den Bergen Nordportugals

      Eine wahre Geschichte über das Wunder eines kleinen Fohlens unbedingt leben zu wollen… Es gehört zu der alten, seltenen Wildpferderasse der Garranos, den vergessenen wilden Pferden Europas!

      Lesen Sie hier seine wahre Geschichte: Text und Fotos von Sabine Bengtsson

      „Der Text und die Fotos sind durch mich urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne meine Einwilligung übernommen und verwendet werden.“

      Lobito das Wildpferdefohlen – eine wahre Geschichte

       

      Zu mir:

      Als absoluter Naturmensch, mit Tieren groß geworden und mit dem Fernwehvirus infiziert, hatte ich seit Kindheit an den Traum um die Welt zu reisen.

      Mitte der 90-Jahre habe ich dies verwirklicht. Es wurde alles verkauft, die Wohnung und der Job gekündigt. Dann war ich mit dem Rucksack ein Jahr außerhalb Europas unterwegs. Mit meinem damaligen Freund verbrachte ich dieses Jahr draußen in der Natur. Wir hatten nicht nur unglaublich faszinierende Begegnungen mit Ureinwohnern, wilden Tieren und den unterschiedlichsten Menschen, sondern vielmehr wurde es durch einen Zufall „das Jahr der Pferde und auch der Wildhunde und Wölfe…“. Wir beobachteten in verschiedenen Kontinenten Wildpferde, besuchten berühmte und nicht berühmte, außergewöhnliche Pferdetrainer (u.a. die Legende Tom Dorrance mit 89 Jahren), Reitausbilder, Sattler, Züchter, (Wild)-Pferdeorganisationen und vieles mehr… Meine Passion gilt seit dieser Zeit stark dem Schutz der Wildpferde und sie den Menschen näher zu bringen. Ich bin seit vielen Jahren regelmäßig in Portugal, wo ich Wildpferde beobachte und gemeinsam mit zwei portugiesischen naturwissenschaftlichen Journalisten für das Überleben einer sehr alten, einzigartigen Bergpferderasse kämpfe. Um auf sie aufmerksam zu machen, halte ich in Deutschland Vorträge und habe Foto-Kalender über sie erstellt (Kalendershop Perlenfänger).
      Wir schützen langfristig diese bedrohte Wildpferderasse durch ein Arterhaltungsprojekt und nachhaltig-respektvoll durchgeführte Touren. Sponsoren und Unterstützer zu gewinnen, ist ein weiterer wichtiger Teil, damit wir ein paar der Leithengste/Stuten besendern können, um sie so besser schützen zu können sowie mehr über ihre Wanderungen und ihr außergewöhnliches Verhalten zu erfahren.

      Interessierte können mich in kleinen Gruppen dorthin auch begleiten. Fragen dazu gerne an mich unter der Kontaktseite.

      Sie möchten uns unterstützen? Dann erfahren Sie hier mehr:

      Perlenfänger Naturtouren & Artenschutz mit dem Fokus auf Wildpferde und Wölfe! Wer steht dahinter?

      “Am Ende des Lebens zählen unsere Taten, nicht unsere Worte, die wir darüber verloren haben…”
      Dieser Satz kam spontan bei einem Vortrag aus Sabine Bengtsson heraus, als die ehemalige Innenarchitektin gefragt wurde, wieso sie beruflich eine 180 Gradwende vornahm, alles veränderte und die Reiseagentur Perlenfänger Naturtouren & Artenschutz gründete. 

      Und genau das sind in der Tat ihre Triebfeder und ihre Motivation, zusätzlich zu ihrem Optimismus, das wir Menschen es schaffen können unsere faszinierende Erde zu schützen!
      Die Natur erleben. Frei. Wild. Natürlich! Mit dem allergrößten Respekt!

      Sie entwickelt außergewöhnliche Naturreisen, um bestehende Artenschutzprojekte zu unterstützen und neue Schutzprojekte zu initiieren. Vor allem für Wildpferde, Wildesel, Wölfe, Wildhunde und alle anderen Verwandten. Dabei einzutauchen in die faszinierende Welt der Natur – das ist Sabine Bengtssons Passion.
      Authentisch und respektvoll, zusammen mit Biologen und Wildtierexperten!

      Wie entstand diese Idee?

      Dazu die Gründerin und Inhaberin von Perlenfänger:
      „Ich bin ein absoluter Naturmensch; mit Pferden, Hunden und anderen Tieren groß geworden und mit dem Fernwehvirus infiziert. Respekt und Faszination für alles, was lebt, haben mir meine Eltern mitgegeben. Ich hatte seit meiner Kindheit an den Traum, um die Welt zu reisen. Mitte der 90er-Jahre habe ich dies verwirklicht: Hab und Gut verkauft, Wohnung und Job gekündigt. Dann bin ich mit dem Rucksack ein Jahr außerhalb Europas unterwegs gewesen. Ich habe dieses Jahr draußen in der Natur verbracht und hatte unglaublich faszinierende Begegnungen mit Ureinwohnern, der Natur und wilden Tieren. Es ergab sich eher zufällig, dass immer wieder Wildpferde und Wölfe auf meiner Reise im Fokus standen.

       

      Durch zwei prägende Begegnungen mit ihnen in der Wildnis, war ich so fasziniert, dass viele weitere Reisen später daraus Perlenfänger Naturtouren und Artenschutz mit dem Fokus auf Wildpferde und Wölfe wurde. Für mich haben diese Tiere vor allem einen besonderen Stellenwert, da sie uns Menschen am längsten begleiten und untrennbar mit unserer kulturellen Entwicklung verbunden sind.

       

      Vor allem der Schutz der letzten Wildpferde (Garranos) im Norden Portugals liegt mir sehr am Herzen. Jedes Jahr bin ich vor Ort und beobachte sie.

       

      In Vorträgen informiere ich über ihre Lebensweise, ihre Einzigartigkeit und ihre bedrohte Existenz. Die Wildpferde-Kalender von Perlenfänger , mit Fotografien meiner individueller Touren, zeigen hautnah die Schönheit dieser Tiere und ihres Lebensraumes. Ein Teil der Erlöse fließt in unser privat initiiertes Hilfsprojekt. Unsere Naturtouren lassen außerdem die Teilnehmer erleben, wie einzigartig diese Wildpferde sind.

       

      Denn diese Pferde teilen sich den Lebensraum mit ihren natürlichen Gegenspieler, dem Wolf, seit über 20 000 Jahren. Und obwohl Fluchttier und Beutegreifer in Portugal koexistieren können, sind dennoch beide Spezies bedroht – durch uns Menschen. Es gibt schätzungsweise nur noch ca. 1000 reinrassige Garranos, mit abnehmender Tendenz.
      Dennoch werden sie nicht geschützt!

       

      Daher beschlossen meine portugiesischen Partner und ich nicht länger zu zusehen, sondern zu handeln. Wir setzen an verschiedenen Stellen an. Ein wirklich dringender Punkt ist die Besenderung von zwei Leithengsten-, oder Stuten mit GPS-Halsbändern. Denn es kommt immer wieder vor, dass einige Garranos eingefangen werden und in Schlachthäuser transportiert werden. Selbst im Nationalpark sind sie nicht sicher. Da dort auch Rinder und Schafe weiden, werden sie als unliebsame Nahrungskonkurrenten betrachtet.

       

      Durch die Besenderung könnten die Herdenbewegungen von uns nachvollzogen werden. Sollten sich die Herden z.B. im Winter den landwirtschaftlichen Flächen nähern, auf denen ihnen Gefahr durch Abschuss oder Gefangennahme droht, wäre es unsere Zielsetzung, einzuschreiten und die Herden in sicherer Entfernung zu halten.

       

      Der finanzielle Aufwand ist hoch: Zwei Sender kosten rund 10.000 €. Um dieses Projekt für eine effektive Schutzmaßnahme der Garranos umzusetzen, freuen wir uns über jede finanzielle Unterstützung…

       

      Je mehr wir über ihre Wanderungen wissen und nachverfolgen können, wo sie sich aufhalten, wie sie leben, desto besser können wir sie und ihren Lebensraum schützen.

       

      Herzliche Grüße

      Sabine Bengtsson

       

      unter: www.perlenfaenger.com